Im Ort Tamm bei Ludwigsburg fand vom 29. Juli – 2. August ein großes Karate‐Meeting für Kampfkunstbegeisterte statt. Gemeinsam mit Teilnehmern aus dem europäischen Inland, Süd‐Afrika und Australien haben sich auch Karateka der Turngemeinde in dieser Woche Zeit genommen, um ihrem Hobby intensiv nachzugehen. An fünf Tagen wurde jeweils in drei Trainingseinheiten eifrig geübt und geschwitzt und am Abend das verdiente Bier mit den Freunden aus den anderen Vereinen genossen.

 

Am Samstag den 13. Juli 2019 fand in unserem Dôjô die traditionelle Gürtelprüfung vor der Sommerpause statt. Gut vorbereitet und hoch motiviert konnten 24 kleine und große Karateka im Alter zwischen 6 und 65 Jahre am Ende der Prüfung von Sensei Thomas Igerst (4. DAN) ihre Urkunde zum nächsten Gürtelgrad entgegen nehmen.


Ab 11. Juni wird aufgrund von Dachsanierung das Training von der Rudi-Sebold-Halle in die Turnhalle der Rupert-Egenberger-Schule verlegt.

Die Trainingszeiten für das Kinder- und Erwachsenentraining ändern sich nicht!

Die Rupert-Egenberger-Schule  findet ihr in der Günterslebener Straße 43, 97209 Veitshöchheim.

 

Die Dachsanierung soll bis zum Ende der Sommerferien abgeschlossen sein. Da in den Sommerferien die Sporthalle der Rupert-Egenberger-Schule geschlossen ist, haben wir ein Ersatztraining in der Baltasar-Neumann-Kaserne organisiert. Details hierzu erhaltet ihr von Thomas und Kristin (-> Kontakt)

 

 

Wenn man sich bei Kaiserwetter lieber in der Halle mit Kampfkunst beschäftigt als mit Grillen im Garten, muss etwas besonderes geboten werden. Und das war dieses Wochenende bei der Karate-Abteilung des TGV der Fall! Der Karate-Meister Sensei Shinji Akita (6. DAN) aus Wiesbaden war für einen Lehrgang am 6./7. April zu Besuch und hat uns an seinem Wissen teilhaben lassen.

Aus der näheren und auch weiteren Umgebung sind viele bekannte Sportsfreunde angereist, um mit uns zu trainieren. Nach einem Kaffee in der Sonne und einem kurzen Aufwärmtraining ging es am Samstagmorgen gleich gut zur Sache. Wie üblich haben wir mit den einfachen Techniken der Grundschule wie dem Fauststoß und den Abwehrtechniken begonnen, denn die Grundlagen sollen bei allem Schliff an den Feinheiten nicht vernachlässigt werden. Und auch wenn die Grundschule eigentlich unkompliziert ist: Schwierigkeiten lauern zur Genüge in den Details!

Bei einer Kampfkunst – insbesondere einer waffenlosen Martial Art wie dem Karate – geht es darum, seinen Körper so effektiv wie möglich einzusetzen. Und das war auch der Fokus des ersten Tages: Wie kann man direkte Bewegungen mit wenig Kraftaufwand wirksam auf einen Punkt bringen? Hier zeigte sich wieder, auf welch hohem technischen Niveau unser Gast Akita Sensei lehrt: Mit zunächst einfachen Übungen, die er mit überragender Anschaulichkeit vorzuführen in der Lage ist, wurden wir langsam an die wichtigen Punkte herangeführt.

Doch insbesondere am zweiten Tag wurden die Übungen koordinatorisch teils sehr anspruchsvoll. Während insbesondere die Anfänger damit beschäftigt waren, ihre Gliedmaßen wieder zu sortieren, mussten dieFortgeschrittenen genauso darauf achten, das Gelernte anzuwenden. Über manchen Köpfen konnte man regelrecht die kleinen Rauchwolken der ratternden Rechenwerke sehen. Doch Akita Sensei betont immer wieder: Techniken zunächst korrekt und langsam ausführen, bevor man Kraft und Schnelligkeit hineinlegt. Denn wenn die Bewegungen nicht locker und richtig sind, sind die Voraussetzungen für eine gute Kampfkunst nicht gegeben. Verspannung führt nur zu Langsamkeit und Muskelschmerzen.

Bei aller technischen Arbeit, die das Gehirn wach und frisch hält, kam aber auch die körperliche Anstrengung nicht zu kurz, sodass der Lehrgang am Sonntag einen runden Abschluss fand. Wir freuen uns, dass Akita Sensei zum wiederholten Mal bei uns Training gehalten hat und alle mit einem Lächeln nach Hause gefahren sind. Der nächsten Begegnung beim Heimspiel" im Frühjahr 2020 sehen wir mit großer Freude entgegen. Bis dahin wird man sich aber sicherlich bei dem ein oder anderen Lehrgang bei den Vereinen der Umgebung wiedersehen.

Zum Jahresabschluß fand noch eine Gürtelprüfung statt. 2 Jugendliche aus unserer Nachwuchsgruppe legten erfolgreich die Prüfung zum 8. und 7. Kyu ab.

Herzlichen Glückwunsch an die Prüflinge

Am 10. November feierte das Karate Dôjô Veitsbronn / Fürth sein 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass fand ein kleiner Jubiläumslehrgang statt, zu dem auch unser Sensei Thomas Igerst (4. DAN) sowie Harald Bürger (4. DAN) und Dieter Scheuenstuhl (4. DAN) als Gasttrainer geladen waren.

In 3 abwechslungsreichen Trainingseinheiten mit Kata, Kihon und Kumite konnten die Teilnehmer des Lehrgangs viele Inspirationen mit nach Hause nehmen. Nach dem letzten Training fanden noch Gürtelprüfungen statt, bei der zahlreiche kleine und große Karateka ihre Prüfung zum nächst höheren Kyu-Grad ablegten.

Der Tag wurde mit einer kleinen Feier anläßlich des 25-jährigen Dôjô Jubiläums abgerundet

Bilder zu diesem Lehrgang findet Ihr hier

 

 

Unter diesem Motto fand am 6. Oktober ein Karate-Lehrgang mit Fiore Tartaglia (6. DAN) in Lauda statt. Sensei Tartaglia ist in der Karate-Szene als Autor für Fachbücher und exzellenter Karate-Lehrer bekannt.

Durch sein Interesse an anderen Kampfkünsten wie Judo, Aikido und Ju-Jutsu inspiriert, vermittelte er den teilnehmenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vom Weiß- bis Schwarzgurt einfachen Karate-Techniken sowie effektive Bewegungsabläufe zur Selbstverteidigung.

Wie im Flug vergingen die zwei Mal 90 minütigen Trainingseinheiten. Beim gemeinsamen Abendessen mit Sensei Tartaglia konnten wir den Tag Revue passieren lassen und ausgiebig über die Kampfkunst Karate diskutieren.

Bilder zu diesem Lehrgang findet Ihr hier

"Wenn Sie nicht schwitzen und schlechten Atem bekommen, trainieren Sie nicht richtig. Dann können Sie auch spazieren gehen."
-- Sugimura Sensei (8.DAN) beim Gasshuku 2018 in Baden-Baden

Den ersten Teil der Anstrengungen, das Schwitzen, ausgelassen zu haben, kann man keinem der Teilnehmer des diesjährigen Gasshukus vorwerfen. Bei Tagestemperaturen von durchgängig über 30°C ist kein Gi trocken geblieben. Aber der Reihe nach...

Das japanische Wort "Gasshuku" bedeutet wörtlich "gemeinsame Unterkunft" und bezeichnet in den Kampfkünsten ein Zusammentreffen und gemeinschaftliches Trainieren. Im Karate-Verband DJKB wird einmal jährlich an wechselnden Orten in Deutschland ein solches Gasshuku ausgerichtet, das sich zum festen Treffpunkt der Szene entwickelt hat. Dieses Jahr haben sich an die 1000 Karateka in Baden-Baden zusammengefunden, um sich eine Woche lang dem gemeinsamen Üben der Kampfkunst unter der Anleitung von hochkarätigen Lehrern zu widmen. Von unserem Dojo ist ebenfalls eine kleine Abordnung vor Ort gewesen.

Der Tag beginnt früh beim Gasshuku. In der ersten Einheit um 7:00 Uhr morgens werden von Julian Chees Körper und Geist mit der Kata Tekki auf Trab gebracht. Doch was entspannt klingt, kann schon bei der Gymnastik, die an Anfang jeden Trainings steht, schnell anstrengend werden. Die Kühle des jungen Tages ist angenehm und hochwillkommen, doch wer es verpasst hat, eine Kleinigkeit gefrühstückt zu haben, merkt bald den Hungerast.

Schon nach eine Stunde Frühstückspause geht es weiter. Einer der beiden Gasttrainer aus Japan lädt uns ein, unsere Techniken der Kihon (die Grundschule) zu verfeinern. Temperatur und Feuchtigkeit in der Halle sind mit der zwischenzeitlich trainierenden Braun-Gurt-Gruppe definitiv nicht gesunken, was der Motivation der Gruppe aber keinen Abbruch tut. Wir nehmen die wertvollen Tipps auf und trainieren eifrig, dass die Trinkpause gerne angenommen werden.

In der Mittagspause sind dann bereits sämtliche Geländer mit den abtrocknenden Trainigsanzügen behängt, während die Sportler sich Nudeln, Pommes, Reis, Auflauf oder sonstiges schmecken lassen. Dazu gibt es meist die ersten isotonischen Kaltgetränke und bei den Gesprächen mit den Trainigspartnern kann man die Einheiten Revue passieren lassen.

Doch der Tag ist noch nicht geschafft! Im dritten Teil ab 12:30 Uhr wird es nochmal anstrengend und fordernd, wenn als Schwerpunkt Kumite (die Partnerübungen) auf dem Programm steht. Gleich am ersten Tag kommen wir in den Genuß, vom Finnen Risto Kiiskilä getrietzt zu werden. Seine Atemübungen zu den Techniken sind legendär, ebenso sein "Gesetz von Risto", mit dem er seine Grundlagen anschaulich zu vermitteln weiß. Doch bei aller Theorie kommt die körperliche Beanspruchung nicht zu kurz.

Trotz der mittlerweile tropischen Temperaturen von um die 35°C ist der Hallen-Ausgang nach dem letzten Training des Tages heißersehntes Ziel und ein leichter Wind bringt die ersehnte Erfrischung. Nach der Dusche und beim verdienten Bier kann der Nachmittag beginnen, bevor in den Folgetagen die Gruppe von den anderen Senseis in die Mangel genommen wird.

Dabei stach insbesondere der andere Gast aus Japan hervor. Hideo Yamamoto betont, dass auch im grundschulmäßigen Kumite eine entschiedene Angriffstechnik mit Ziel hinter dem Trefferpunkt wesentlich ist. Nur so kann man Maai erfahrbar machen und sich als Partner effektive Abwehrtechniken aneignen. Mit der bulligen Erscheinung des Sensei, seinen harschen Ermahnungen aber auch seinem erteilten Lob war insbesondere diese Trainingseinheit eine Erfahrung für sich.

Die übrigen Lehrer waren bereits bekannte und geschätze Senseis, die auch bei den vergangenen Lehrgängen häufig dabei sind. Dabei haben die Trainings immer ihre eigene Note: Bei Rues Sensei merkt man die jahrelange Erfahrung, ausgezeichnet didaktisch aufgebaute Stunden bei der Jugend-Nationalmannschaft zu geben. Schulze Sensei erklärt unglaublich plastisch und klar. Osterkamp Sensei begeistert durch seine Keri-Waza und seine bestimmte Forderung nach Disziplin im Dojo. Chees Senseis genaue Demonstrationen, Akrobatik und Witze bringen vielen das Lächeln auf die Lippen und Sugimura Sensei teilt in den Erzählungen, Anektoden und Ermahnungen die Weisheit seiner langen Lebensgeschichte.

Durch jedes Gasshuku (und auch jedes Kata-Spezial) zieht sich ein roter Faden. Die letztens Jahre waren es ein guter Stand und korrekter Einsatz der Hüfte.  Insgesamt schien der Schwerpunkt dieses Jahr ein Bewusstmachen der Herkunft des JKA-Karate aus den Budo-Kampfkünsten zu sein. Effektive Techniken, gutes Training und Herstellen der körperlichen Voraussetzungen für ein gesundes und wirkungsvolles Karate war immer wieder Thema.

Doch dass Karateka nicht nur in der Tradition sondern auch sehr aktiv im Heute sind, zeigte die Geselligkeit zwischen und nach den Trainingseinheiten. Am Getränkeausschank war immer eine kleine Schlange an Durstigen und die Bierbänke waren gut besetzt. Anekdoten der vergangenen Jahre wurden ausgetauscht, gelacht, gefeiert und erzählt. Das Highlight der Woche in dieser Hinsicht war mit Sicherheit die Party mit Live-Band am letzten Abend. Die Feier war ein schöner Ausklang.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine sehr anstrengende, eine sehr lehrreiche und sehr schöne Woche voller gutem Karate-Input, freundschaftlichen Bekanntschaften und guten Erinnerungen gewesen ist. Wir freuen uns auf das Wiedersehen der Karate-Familie im nächsten Jahr beim Gasshuku 2019 in Tamm!

Simon Quittek

Ab 31. Juli ändern sich die Trainingszeiten am Dienstag:

Kinder von 7 - 13 Jahre
18:00 - 19:00 Uhr

Jugendliche und Erwachsene
19:30 - 21:00 Uhr

 

Am Samstag den 7. Juli 2018 fand die traditionelle Gürtelprüfung für die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in unserm Dôjô statt. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen hatten sich viele Angehörige bei uns eingefunden, um zusammen mit unseren Prüflingen zu schwitzen.

34 Prüflinge im Alter von 6 – 64 Jahren fanden sich nach intensiver Vorbereitung ein, um ihr Können zu demonstrieren. Um vor allem bei den kleinen Karateka die Nervosität abzubauen, trafen sich vorab die Prüflinge gemeinsam mit den restlichen aktiven Karateka zu einem einstündigen Training.

Zur Auflockerung fand nach dieser Trainingseinheit eine kurze Pause statt, um nochmal richtig gestärkt in die Prüfung einzusteigen. In der umfangreichen Prüfung wurden Kihon, Kata sowie verschiedene Kumiteformen geprüft. Dass Karate in der Turngemeinde mehr als ein Sport ist, bewiesen die hochmotivierten und konzentrierten Darbietungen der kleinen und großen Karateka.

Nach knapp 1½ Stunden waren alle Prüfungen abgeschlossen und die Teilnehmer konnten am Ende von Sensei Thomas Igerst (4. DAN) ihre Urkunden zum nächsten Gürtelgrad in Empfang nehmen:
Ihrer Prüfungsurkunden zum 9. Kyu (Halbgelb) erhielten: Elia Brandes, Marie Brandes, Moritz Engels, Lenny Köhler, Omorede Ogbebor, Linus Roth, Til Wehr; zum 8. Kyu (Gelbgurt): David Bales, Magda Dziwura, Fredrik Jihannson, Alexander Pech, Christine Veitl;  das Schleifchen zum 7. Kyu (Orangegurt): Manuel Kauppert, Iven Stump; zum 7. Kyu (Orangegurt) Dr. Rüdiger Klein, Jonas Paprotka, Melitta Pech, Walter Stump, Andreas Versel; das Schleifchen zum 6. Kyu (Grüngurt): Tizian Hepf; zum 6. Kyu (Grün-gurt) Ulrike Heusner, Ehimwenma Ogbebor; zum 4. Kyu (2. Violettgurt): Simon Quittek, Michael Säle.

Weitere Prüflinge kamen aus unserem befreundeten Dôjô in Sugenheim angereist, um bei unserem Sensei die Prüfungen zum 9. Kyu (Halbgelb) sowie zum 8. Kyu (Gelbgurt) abzulegen: Kayla Rice, Destiny Reis, Lennart Stinn, Jasmin Koller, Sonja Bauer, Alina Kretschmer, Ayleen Nebel, Marielle und Eva Täuber. Wir gratulieren auch unseren Gästen zur den bestandenen Prüfungen.

Beim anschließenden Sommerfest feierten die Prüflinge gemeinsam mit ihren Eltern, Freunden und Verwandten den neu erworbenen Gürtelgrad.

Weitere Bilder findet ihr in der Galerie

Einer der Stars der weltweiten Karate-Szene ist ohne Zweifel Tatsuya Naka. Der auch aus mehreren Filmen (z.B. Black Belt) bekannte Instructor der japanischen Karate-Vereinigung (JKA) genießt ein hohes Ansehen als Lehrer des Budo-Karate in der Tradition der altüberlieferten Kampfkünste. So nahmen viele Karateka die Möglichkeit wahr, Naka Sensei bei einem großen und besonderen Lehrgang in Tauberbischofsheim über den vergangenen Brückentag zu erleben und sich weiterzubilden.

Beim sogenannten „Kata Spezial“ – jährlich ausgerichtet vom überregionalen Gasshuku e.V. – sind dieses Mal über 1000 Begeisterte der waffenlosen Martial Arts in der schönen Stadt an der Tauber zum intensiven Training und Austausch zusammengekommen. Dabei kamen die Teilnehmer nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Italien, Frankreich und anderen europäischen Ländern. Aus unserem Dôjô waren vom Anfänger bis zu unserem Sensei Thomas Igerst (fast) alle Stufen vertreten.

Das „Kata Spezial“ zeichnet sich dadurch aus, dass der Schwerpunkt der Trainingseinheiten auf den diversen Katas des Shotokan-Stils liegt. In diesen festgeschriebenen Abläufen von Schritten sowie Abwehr- und Kontertechniken sind die Geheimnisse der Kampfkunst verklausuliert. Die unteren Schüler-Grade konnten vor allem neue, ihnen unbekannte Abläufe lernen, wobei deutlich wurde, wie wichtig die Grundlagen des Trainings gerade für fortgeschrittene Techniken sind. Bei den höheren Gürtelfarben, wo die Abläufe prinzipiell bekannt sind, ist zunehmend die Entschlüsselung der Katas im Bunkai (der „Anwendung“) Thema gewesen. Hier überrascht immer wieder eine unbekannte Deutung der Techniken die teils erfahrenen Karateka.

Insbesondere die Trainings mit Tatsuya Naka, die immer fachkundig aus dem Japanischen übersetzt wurden, waren teils eine echte Offenbarung. Die Körperbeherrschung von Naka-Sensei und seine verständlichen Worten erlaubten mit den klaren und transparenten Vorführungen die effektive Vermittlung seiner detaillierten Kenntnisse der Geheimnisse des Karate. Wie so oft bei Lehrgängen waren auch hier die Grundlagen ein zentrales Thema, ohne die das Karate ohne Basis und damit wirkungslos ist. Naka Sensei‘s Tipps konnte man sofort auf ihre Nützlichkeit überprüfen. Doch nicht nur die Einheiten mit dem hohen Gast waren fordernd, spannend und lehrreich, auch die übrigen Trainer – einige davon schon seit Jahren bewährte Lehrer bei diesen großen Lehrgängen – wussten uns den Schweiß auf die Stirn zu treiben und uns unsere technischen Grenzen aufzuzeigen. Insgesamt wurde jedoch die hohe Motivation und Willigkeit der Teilnehmer, sich auch ans Limit ihrer Physis zu bringen, lobend hervorgehoben.

Insgesamt war es wieder einmal eine überaus schöne Erfahrung, mit so vielen Gleichgesinnten vier intensive Tage des gemeinsamen Trainings zu erleben.

Weitere Bilder findet ihr in der Galerie

Es hat im Kôdô Juku Dôjô Tradition, dass uns Shinji Akita Sensei (6. DAN) jährlich im Frühling zu einem Karatelehrgang beehrt. Daher hatten die Karateka des Vereins und zahlreiche Gäste aus Dôjôs der Umgebung am 14. Und 15. April wieder die Ehre, und der Rudi-Sebald-Halle mit dem bekannten Meister arbeiten dürfen.

In insgesamt fünf Trainingseinheiten am Samstag und Sonntag konnten die Teilnehmer zusammen trainieren und sowohl vom Meister, als auch von den fremden Schülern der anderen Vereine viel lernen. In den Pausen war dank der zahlreichen Helfer für das leibliche Wohl bestens gesorgt, sodass man sich bei Kaiserwetter in der Sonne für die nächste Trainingseinheit entspannen konnte.

Der Samstag war für die Schüler der Unterstufe geprägt von den verschiedenen Formen der Partnerübungen im Kumite. Vor allem den zahlreichen Kindern konnte Akita Sensei auf seine humorvolle Art das Prinzip der Aufmerksamkeit auf die Trainingsinhalte und Ansagen vermitteln. Am Nachmittag wurden einige Katas (Formen, festgelegte Abfolgen) geübt, die für manche neu und herausfordernd waren. Das gab Gelegenheit, die gelernten Grundlagen auch in neuen Situationen und Stellungen anzuwenden.

Die Oberstufe durfte in ihrer ersten Einheit die Aufmerksamkeit ebenfalls auf die Grundlagen legen. Akita Sensei setzte den Schwerpunkt darauf, wie die Rotation der Hüfte und des Oberkörpers zu effektiven Fauststößen führt. Seine unverwechselbare Fähigkeit, genaue Körperbewegungen zu demonstrieren, zeigte jedem Teilnehmer sein persönliches Potential für Weiterentwicklung auf.  In der zweiten Einheit wurde der Fokus dann auf die Anwendung des Gelernten im Kumite gelegt. Im Zweikampf konnten die Fortgeschrittenen überdies lernen, wie man den richtigen Abstand zum Gegner fühlt und zu welchem Zeitpunkt ein Angriff oder eine Verteidigung erfolgen können. 

Die gemeinsame Trainingseinheit am Sonntagmorgen war ebenfalls gut besucht, sodass Akita Sensei den Teilnehmern vom Anfänger bis zum erfahrenen Karateka zeigen konnte, wie wirksam kleine Änderungen an der Körperhaltung und eine innere Einstellung der Entspanntheit sind. So konnten sich alle davon überzeugen, wie stärker der Stand und die Festigkeit der Stellung sind, wenn der Körperschwerpunkt gesenkt wird und die Schultern locker bleiben. 

Die Lehrgänge mit Akita Sensei stellen immer ein besonderes Ereignis im Jahreslauf der Abteilung dar, bei dem nicht nur die Anfänger und Neulinge, sondern auch die erfahrenen Karateka, die seit vielen Jahren selbst Trainer in den eigenen Vereinen sind, immer Anregungen für das wöchentliche Training mit nach Hause nehmen können. Wir sind gespannt, ob wir die aufgegebenen „Hausaufgaben“ bis zum Lehrgang im nächsten Frühjahr erfolgreich meistern können, um dann wieder andere der vielen Aspekte der Kampfkunst zu erfahren. Auch im Karate hört das Lernen nie auf!

Weitere Bilder findet ihr in der Galerie

 

Am 10.03.2018 haben wir uns nach Calw aufgemacht, um bei einem Karate Lehrgang mit Bundesjugendtrainer Markus Rues (6.DAN) zugegen zu sein.
Im Gepäck hatten wir diesmal nicht etwa die eigene Sporttasche sondern die Sporttaschen von einigen unserer Nachwuchskarateka. Dieser Lehrgang stand ganz im Stern der „kleinen“. Wo normalerweise die „Großen“ Schwitzen haben diesmal die „Kleinen“ die Halle ganz für sich eingenommen, in der unser Bundesjugendtrainer ein tolles Kindertraining abgehalten hat. Die Inhalte des Trainings waren sehr vielfältig und abwechslungsreich, so dass es für unseren Nachwuchs eine tolle neue Erfahrung im Bereich Karate war.

Traditionsgemäß findet der erste Lehrgang des Jahres mit Bundestrainer Shihan Hideo Ochi (8. DAN) in Tamm bei Ludwigsburg statt. Auch für die Karateka unseres Dojo bedeutet diese Veranstaltung stets den Auftakt ins neue Sportjahr.
Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – unterteilt in zwei Leistungsgruppen - waren am 13. Januar 2018 nach Tamm gereist, um dem intensiven und schweißtreibenden Training des JKA-Chiefinstructors für Deutschland und Europa beizuwohnen.
Eingeteilt in zwei Gruppen (weiß bis blau und violett bis schwarz) übten wir zunächst die verschiedensten Techniken und Kombinationen aus der Grundschule. Shihan Ochi vereinte hierbei verschiedene Basistechniken zu immer komplexer werdenden Kombinationen, so dass nicht nur der Körper sondern auch der Geist flexibel und beweglich wurde. Besonderen Wert legte Shihan Ochi an diesem Tag auf die Ausführung der Kata (Form).

Fazit: Für die teilnehmenden Mitglieder hat sich die Fahrt nach Tamm auch heuer wieder gelohnt, um sich körperlich, aber auch mental auf das „Karate-Jahr 2018“ einzustimmen.

Am 9. September 2017 hat Ahmed bei Ochi Sensei erfolgreich seine Prüfung zum 2. DAN abgelegt. Herzlichen Glückwünsch an unseren neuen Nidan!